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Wie nahe Freud und Leid im Fußball zusammen liegen, bekamen wir noch im gleichen Jahr leidvoll zu spüren. Nachdem wir in der 2. Runde des Europapokals der Landesmeister beim FCBarcelona mit 0:2 unterlagen, führte der 1. FCK im Rückspiel bis zur 90. Minute mit 3:0. Ein Kopfballgegentor in der letzten Minute machte die Hoffnungen auf ein Weiterkommezunichte und wir waren, wie fast alle Zuschauer im Stadion, fassungslos und sprachlos, unfähig auch nur ein Wort zu sagen. Kein Trost konnte es uns auch sein, gegen den späteren Cup-Gewinner unglücklich ausgeschieden zu sein. In den Jahren 1992 bis 1995 wurden wie in den Vorjahren regelmäßig Fahrten, die uns u.a.nach Dortmund, München und Hamburg und zum Europapokalspiel nach Amsterdam führten, durchgeführt. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, alle Fahrten im Einzelnen aufzuführen, doch es kann festgestellt werden, dass wir nur wenige Stadien von Erstligisten bisher noch nicht gesehen haben Ein Renner war in den 90-er Jahren auch der mehrmals vom Fan-Club veranstaltete Ostertanz, der die Turnhalle oftmals bis über den letzten Platz hinaus füllte. Desweiteren wurden Kappensitzungen, eine Hallenball-Rallye unter Organisation von Matthias Unnold, Helferfahrten, Weihnachtsfeiern mit Tombolas und andere Veranstaltungen durchgeführt. Es würde den Rahmen sprengen, an dieser Stelle alle Aktivitäten des Fan-Clubs im Einzelnen aufzuführen . |
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Nach dem leidvollen Abstieg des 1. FCK im Jahre 1996 in die 2. Fußball-Bundesliga ( diesem Kapitel wollen wir uns hier nicht weiter widmen ) erlebten wir in Berlin als kleinen Trost den 2.DFB-Pokalsieg beim 1:0 Sieg gegen den Karlsruher SC mit. Natürlich waren wir auch beim letzten Spiel der 2. Liga in Frankfurt dabei, obwohl der Wiederaufstieg schon lange vorher feststand. Anläßlich unserer Meisterschaftsfeier am 21. und 22. Juni 1997, verbunden mit der Feier unseres 10-jährigen Vereinsjubiläums, konnten wir mehrere Mitglieder desPräsidiums des 1. FCK begrüßen, wobei der damalige 1. Präsident Hubert Kessler unser ältestes und inzwischen leider verstorbenes Mitglied Otto Burkhard aus Horbach zum Ehrenmitglied ernannte. |
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Mit dem Abstieg in die 2. Liga gab es auch Veränderungen in personeller Hinsicht beim 1. FCK-Fan-Club. Michael Buck, der seit Bestehen des Fan-Clubs als 1. bzw. 2. Vorsitzender tätig war, stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. So wurden in der Mitgliederversammlung am 29.11.1996 Helmut Schmalenberger zum 1. und Leo Kraus zum 2. Vorsitzenden gewählt und hatten diese Ämter die nächsten 4 Jahre inne. Nachdem im Jahre 1991 265 Mitglieder im Fan-Club registriert waren, betrug die Mitgliederzahl Ende 1996 noch 181. Im wesentlichen bedingt war dieser deutliche Rückgang dadurch, dass zwischenzeitlich neue 1. FCK-Fan-Clubs in Queidersbach und Horbach gegründet wurden, wobei bisherige Mitglieder aus diesen Orten verständlicherweise auch den dortigen Fan-Clubs beitraten. |
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Sensationell und bisher einmalig in der Bundesliga-Geschichte konnte der 1. FCK in der Saison 1996/97 als Aufsteiger die Deutsche Meisterschaft erringen. Nach dem Besuch des Spiels bei 1860 München mit einem 3:1 Sieg, verbunden mit einem Besuch des Münchner Oktoberfestes, planten wir bereits seit diesem Zeitpunkt eine Fahrt zum letzten Spiel nach Hamburg über 4 Tage vom 8.5. bis 11.5.1998. Daß wir mit 74 Personen dabei sein konnten, als die Meisterschale an den 1. FCK überreicht wurde, glaubten zu diesem Zeitpunkt nur die größten Optimisten. Herrliches Sommerwetter und der Besuch des Hamburger Hafenfestes ließen die Fahrt zu einem der Höhepunkte im bisherigen Vereinsleben werden. |
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Bedingt durch den sportlichen Erfolg des 1. FCK, die Einführung von Familienbeiträgen ab dem Geschäftsjahr 1998/99, aktive Mitgliederwerbung sowie reizvolle Angebote zu attraktiven finanziellen Bedingungen konnte die Mitgliederzahl auf über 300 erhöht werden, wobei diese Zahl bis heute in etwa konstant geblieben ist. Dabei haben uns auch ehemalige Lindener die Treue gehalten, deren Wohnorte mittlerweile in ganz Deutschland zu finden sind. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir öfters Post nach Berlin, Düsseldorf, Rüsselsheim, Heidelberg, in die Eifel oder die neuen Bundesländer schicken, um über das Neueste aus unserem Fan-Club zu informieren. Der 1. FCK-Fan-Club „Linnemer Gelleriewe“ ist der mitgliederstärkste Fan-Club der Region „Kaiserslautern/Sickinger Höhe“, einer der mitgliederstärksten Fan-Clubs des 1. FCK überhaupt und nach dem Fußballverein von der Mitgliederzahl der zweitstärkste örtliche Verein. |
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Neben Fahrten zu fast allen Bundesliga-Stadien in Deutschland sind an weiteren Aktivitäten besonders zu erwähnen die Durchführung einer Jugendfreizeit in Dahn, ein Besuch der Sendung „FLUTLICHT“ beim SWR 3, die Beteiligung am Ferienprogramm der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd mit Besichtigung des Fritz-Walter-Stadions mit 100 Kindern, die Beteiligung an verschiedenen Fußballturnieren, ein Besuch der Fernsehsendung „Treffpunkt Betze“, die Mitwirkung am „Radelspaß im Sickinger-Land“ sowie die Unterstützung kirchlicher und sozialer Einrichtungen sowie Vereinen durch Geld- und Sachspenden. Verpflichtung und fester Bestandteil unseres Jahresprogramms ist eineBeteiligung am Dorffest am 1. Augustwochenende sowie die Mitwirkung am örtlichenFaschingsumzug. |
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Nachdem sich Helmut Schmalenberger und Leo Kraus aus der Vorstandschaft zurückzogen, steht seit der Mitgliederversammlung am 27.1.2001 Mike Stöber an der Spitze des Fan-Clubs, 2. Vorsitzender ist Eric Mathieu. Der Gesamtvorstand, der aus 9 Personen besteht, ist seit dem Jahre 1996 weitgehend unverändert im Amt und arbeitet sehr harmonisch zusammen. Es bleibt jedoch festzustellen, dass trotz hoher Mitgliederzahl und günstigen sowie vielfältigen Angeboten ein zurückgehendes Interesse zu verzeichnen ist. So konnten mehrmals Mitgliederversammlungen mangels Beschlussfähigkeit nicht stattfinden und angebotene Fahrten mussten wegen zu geringer Teilnehmerzahlen abgesagt werden. Diese Tendenz ist jedoch nicht nur bei unserem Fan-Club festzustellen, sondern gilt allgemein, sodaß mit befreundeten Fan-Clubs auch schon gemeinsame Fahrten organisiert wurden. Die Hauptursachen dürften nach unserer Ansicht vor allem in der kurzfristigen Festsetzung vonSpielterminen, die eine vernünftige Planung für uns Fans nicht mehr zulassen, sowie der Medienpräsenz bei allen Spielen, zu suchen sein. Wir können uns in dieser Hinsicht dem Kommentar aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ vom 27.11.2000, wonach sich die Bundesliga an das Fernsehen verkauft hat und der angeblich so wichtige Fan im Millionenspiel wenig bis nichts zählt, nur anschließen. Diese Entwicklung stimmt nachdenklich, ist uns jedoch auch Ansporn, denn Fußball ohne Zuschauer und ohne Stimmung im Stadion ist für uns auf Dauer auch nicht denkbar. So haben wir bereits jetzt einen Besuch des Spiels bei Schalke 04 im März 2002 ins Auge gefasst. |
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